Abkürzungen
Sind in der Writersprache sehr beliebt, Bsp.
E2E = End to End
Aerosol
Wird von französischen Sprayern weitgehend
synonym mit Sprühdose genannt
"Bibel
der Sprüher"
Nicht wenige Sprüher bezeichnen die Bildbände "Subway
Art" und "Spraycan Art" als Bibeln
Biten
= beissen
Bildmotive
von anderen Sprayern klauen und als eigene Idee verkaufen
Blackbook
Skizzenbuch
für Graffitientwürfe (das "Tagebuch" des Writers) Im
Blackbook werden die Graf's sorgfältig skizziert und z.T. sogar coloriert......die Farbe des Einbandes spielt keine rolle....das
b.b. dient zur Dokumentation und als Diskussionsgrundlage bei
Sprayertreffen

Blockbuster
Grosse, rechtwinklige Block-Buchstaben als
Teil eines Pieces. Die Buchstaben können so besser aus weiter Distanz
gelesen werden.
Bomben
(bombing) = von
engl. to bomb = Eine Fläche illegal bemalen
Buff
Büffelleder Reinigungsmittel zum Entfernen von Graffiti. Der Buff
ist nicht ungefährlich, in NEW YORK sind zahlreiche der mit Reinigung
der Züge beschäftigten Menschen durch die Buff-Dämpfe dauerhaft
erkrankt. Ein weiteres Problem war und ist, dass der Buff unter
Umständen Leitungen der Bremssysteme angreift. Die Betriebssicherheit
des Zuges kann so erheblich gefährdet werden.
Buffen
= von to buff = entfernen eines Graffitis = ablaugen
Burner
Bezeichnung für ein besonders gelungenes
Graffiti
Can
=
Synonym
für Sprühdose
Dosen mit hohem Druck (z.B. Eisodur, Belton und Marabu) eignen sich mit
einem Fat Cap zum Ausfüllen von grossen Flächen. Früher
in den USA, bzw. in NYC oft verwendete Dosen = Krylon
Cap
(auch
Düse genannt)
Düsenaufsatz
einer Sprühdose. Man
unterscheidet :
Fat Cap und Skinny Cap, ist der vom Sprühkopferzeugte
Strahl breit, spricht man von einem Fat Cap, ist er dünn von einem
Skinny Cap
Car

Bezeichnung
für Graffiti auf Waggons von U-Bahn, S-Bahn oder Bundesbahn
(siehe unter whole car, top to bottom car, window down car...)
Drips
von
engl. Drip = Tropfen. Entstehen durch Auslaufen der Sprühfarbe
bei
längerem Halten des Sprühdosenstrahls auf einen Punkt (> wird zum
Teil auch absichtlich als deko-element in eine piece miteinbezogen
Dissen =
jemanden abzuwerten oder zu verspotten
Fading =
verschwinden, überblenden = schwierige Sprühtechnik mit der fliessende
Übergänge zwischen einzelnen Farben erreicht werden könnnen
Fill
in
Farbig
ausgesprühte Fläche innerhalb
eines Buchstabens. Das Fill in wird
ausgeführt, nachdem
zunächst eine erste Umrisslinie des Buchstabens angelegt worden
ist.
First
out
Umrisslinie,
die der Maler als erste sprüht. Sie dient als Skizze und zu
Orientierung beim Sprühen.
FTP = Abkürzung
des Namens einer deutsch-schweizerischen Writergruppe namens "Fuck
The Police" - deren Mitglieder aus Basel, München sind (Dare, Oil,
Crown, Cole)
Graffiti
von
ital. Il graffito = das Gekratzte
Highlight
Schmuckelement,
das Lichtreflexen oder kleinen Sternen ähnelt
Mural = Mauerbild
(grossformatig) = gesprüht oder gemalt
Old
School = einfacher Graffitistil
Overkill
= unkontrolliertes herausschiessen der Farbe
aus der Sprühdose (technischer Fehler)
Panel
Piece = unter Fenster und zwischen den Türen eines Zuges
gesprühtes Bild
Piece
=
Stück, Übername (slang) für Graffiti
Posse = Writergrupper
Tag
(früher auch Hit genannt)
Einfarbige,
graphisch gestaltete Graffiti Signatur. Ein Tag besteht in der
Regel nur aus dem Decknamen (oder Pseudonym) des Sprühers. Der
Sinn des "taggens" besteht darin, das entsprechende Pseudo an
unmöglichen Orten anzubringen (als Beispiel in Schwindel erregender
Höhe, an viel befahrenen und riskanten Stellen...)
Top
to Bottom
Kurz
T-to-B > T-2-B > T2B genannt = Zug Graffiti das die gesamte
Wagenhöhe von Dach bis zum Boden ausfüllt. Das erste T2B soll laut
Castleman [Buch>getting up subway] 1973 ein Sprayer namens Riff
gemacht haben. Das malen eines T2B dauert zwischen 5 Minuten und
mehreren Stunden. Das grösste Problem bei einem T-2-B stellt die
Wagenhöhe dar, nicht selten kommen bei einem T2B Leitern zum Einsatz.
Rocken =
gleichbedeutend wie Bomben
Rooftops
= Graffiti an Häusergiebeln
Whole
Car

Bild
auf einem Zug, das sich über die gesamte Länge eines Waggons erstreckt
(End to End). Dabei braucht nur eine Wagenseite besprüht zu sein. Auch
ein geübter Maler braucht in der Regel mehrere Stunden dafür, oft
teilen sich aber mehrere Sprüher [ Crew ] eine Zugseite. Der erste
Whole Car soll der New Yorker Flint 707 gemacht haben
Whole
Train
Ein
Zug in voller Länge bemalt (einseitig) 1976 von Cine, Flame one und Mad
103 zum ersten mal gesprüht (> freedom train)
Window
Down
Bild
auf einem Zug, das nur in dem Bereich zwischen Fenster und Boden des
Waggons gemalt ist (> auch panel piece gennant )
Writer
= Graffitimaler, Sprayer